Das Institut  

 

Das "Institut für Analytische Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik Düsseldorf" (İAGD), ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, ging aus dem bisherigen Arbeitskreis Analytische Gruppenpsychotherapie am Düsseldorfer Psychoanalytischen Institut hervor.

Differenzierte Curricula bieten gruppenanalytische Weiterbildung in Theorie und Praxis für weite Bereiche des psychosozialen Feldes an. Es ist eine grundsätzliche Dreigliederung des Weiterbildungsangebots vorgesehen: Analytische Gruppenpsychotherapie und analytisch orientierte Gruppenpsychotherapie; psychoanalytisch-interaktionelle Gruppenpsychotherapie sowie Fortbildungsangebote für Angehörige helfender Berufe.

Psychoanalytiker oder psychoanalytische Ausbildungsteilnehmer können hier gleichzeitig mit der Ausbildung zum DGPT-Analytiker die Qualifikation zum Gruppenanalytiker der D3 erwerben. Dieser Weiterbildungsgang ist aber auch für Fachärzte (Psychotherapeutische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie), für die Ärzt die eine psychotherapeutische Zusatzbezeichnung erwerben und für psychologische Psychotherapeuten geeignet.

Das Curriculum psychoanalytisch-interaktionelle Gruppenpsychotherapie bietet den Erwerb einer besonderen Kompetenz in der Gruppenarbeit für Berufsgruppen an, die mit schwerer gestörten Patienten bzw. Klienten in Institutionen arbeiten. Es ist vorwiegend an Sozialarbeiter und Sozialpädagogen und andere Angehöriger akademischer Berufe gedacht, die besondere Kompetenzen in der Arbeit mit Gruppen erwerben möchten.

Die Fortbildungsveranstaltungen haben keinen curricularen Charakter. Sie richten sich an Psychologen, strongÄrzte und Sozialarbeiterstrong, die Gruppenkompetenzen erwerben wollen, an Therapeuten aus den kreativen Bereichen wie Gestaltungs- und Musiktherapeuten, die in Gruppen arbeiten, sowie an Pflegepersonal in entsprechenden Institutionen.

Über die Weiterbildung hinaus sollen Theorie und Praxis der analytischen Gruppenpsychotherapie in eine weitere regionale Fachöffentlichkeit gebracht werden, zum Beispiel durch öffentliche Vorträge und gruppenanalytische Symposien, die wissenschaftliche und praktische Veranstaltungen vereinen.